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Peter Weibel "mobile home"

Präsentation der ersten prodomoEdition, nummeriert und signiert - von 12. bis 22. November 2014


Die erste prodomoEdition wurde von 12. bis 22. November 2014 bei prodomoWindows präsentiert. Die Reihe, die als Vorbereitung auf eine geplante Retrospektive dient, wurde von Peter Weibel eingeleitet. Seit der Eröffnung des damaligen Firmensitzes, dem prodomoLoft in der Flachgasse in 1150 Wien, betreibt prodomoWien eine konsequente Ausstellungstätigkeit auf dem Gebiet Architektur, Kunst und Design.


prodomoPopUp: PETER WEIBEL MACHTE DEN ANFANG

In Vorbereitung auf eine in dem Zusammenhang geplante retrospektive Ausstellung präsentieren nun prodomoPopUps limitierte Kleinserien mit jenen Künstlern, die bereits in den 80er Jahren von prodomo gezeigt wurden. Jede Serie ist mit sechs Stück begrenzt und wird in den sechs Schaufenstern von prodomoWindows in der Naglergasse für die Dauer von 14 Tagen ausgestellt. Die Kunstwerke sind nummeriert, signiert und können exklusiv bei prodomoWindows erworben werden. Als künstlerischer Berater ist, wie damals, Loys Egg tätig.

Den Anfang machte Peter Weibel mit "mobile home". Peter Weibel über sein Kunstobjekt: "Im Zeitalter des mobile phones wird alles mobil erledigt: mobil eingecheckt, mobil gebucht, mobil eingekauft."


PRODOMOLOFT & DIE "SAMMLUNG PRODOMOWIEN, PETER TEICHGRÄBER"

prodomoWien betreibt seit der Eröffnung des prodomoLofts eine konsequente Ausstellungstätigkeit auf dem Gebiet Architektur, Kunst und Design. Das von Architekt Mathäus Jiszda adaptierte Industriegebäude der Jahrhundertwende in Wien-Fünfhaus (steht heute unter Denkmalschutz) bot dafür den perfekten Rahmen. Zwischen 1985 und 1994 präsentierte Peter Teichgräber unter der künstlerischen Leitung von Loys Egg im damaligen Firmensitz insgesamt 16 Werkschauen.

Dazu gab es eine Serie speziell gestalteter, großformatiger Kataloge als mediale Spiegel dieser Ausstellungstätigkeit (Performances).

Alessandro Mendini 1985
Heinz Frank 1986
Jürgen Claus 1986
Mario Terzic "Hotel Prodomo" 1986
Stiletto - Kraft durch Design 1987
Jasper Morrison 1988
Mario Terzic – Pronto Verdi – eine Kassettenoper in 5 Gängen 1988
Rastlos 1982/1989 - das Meeting
Massimo Iosa Ghini 1989
Rastlos 1982/1989 – das Projekt 1990
Andreas Brandolini 1990
Milan Knizak 1990
Gruppe Pentagon 1991
Prodomo Design Hospital – Stiletto Studios 1991
Helmut Palla 1992
Paul Etienne Lincoln 1993
Peter Weibel 1994

Im Laufe der fast 50 jährigen Firmengeschichte von prodomoWien, vor allem aber durch diese Ausstellungsreihe, entstand eine umfangreiche Sammlung von Design- und Kunstobjekten und damit verbundenen, dokumentarischen Materialien. Die "Sammlung prodomoWien, Peter Teichgräber" wird derzeit wissenschaftlich und organisatorisch aufgearbeitet mit dem Ziel, sie mit einer angeschlossenen Fachbibliothek und einem Fotoarchiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


ÃœBER DIE AUSSTELLUNG "PETER WEIBEL - MEDIENREBELL" IM 21ER HAUS
(17. Oktober 2014 bis 18. Jänner 2015)

Der Medienkünstler, Schauspieler, Theoretiker, Musiker und Museumsleiter Peter Weibel der in den 1960er- und 1970er-Jahren zu den österreichischen "Rebellen" zählte, wurde in diesem Jahr für sein künstlerisches Gesamtwerk mit dem Oskar-Kokoschka-Preis 2014 ausgezeichnet. Sein außergewöhnliches Werk ist geprägt durch Themenfelder wie die Mechanismen der Wahrnehmung und des Denkens, die Eigenwelt der Apparate, die Krise der Repräsentation, des Bildes und des Museums, die Beziehung von Kunst, Politik und Ökonomie und die Bedingungen des Betriebssystems Kunst. Das Display der Ausstellung im 21er-Haus veranschaulicht dem Betrachter die einzelnen Kapitel Weibels künstlerischen Schaffens – gewissermaßen ein Orbis Sensualium Pictus.

Im Rahmen der Gesamtwerkschau "Peter Weibel - Medienrebell" im 21er-Haus - uns somit parallel zu prodomoPopUp Peter Weibel "mobile home" - wurden auch die folgenden Kunstobjekte aus der Sammlung prodomoWien als Leihgaben ausgestellt, die 1994 zum ersten Mal in der Peter Weibel-Ausstellung von prodomoWien zu sehen waren (die Bilder davon befinden sich am Ende der Fotoserie).

"The mobile home of the future", 1994
"Das Alphabet ist immer noch die beste Krücke der Welt", 1994
"Als Fuji noch ein Berg und keine Firma war", 1990
"Wind & Forward (des Realen)", 1990
"Vehikel und Bioprothesen sind intelligente Produkte, die unsere Behinderung überwinden", 1994
"Alle Technologie ist Ferntechnologie", 1994
"Mechanik der Organismen – Organik der Menschen", 1994


ÃœBER PETER WEIBEL

Geboren am 5. März 1944 in Odessa, Ukraine.
Aufgewachsen in Oberösterreich studierte er zunächst für ein Jahr in Paris Französisch und französische Literatur, begann dann 1964 in Wien das Studium der Medizin, bis er zur Mathematik mit Schwerpunkt Logik wechselte. Peter Weibels Werk lässt sich mehrheitlich in Kategorien der Konzeptkunst, der Performance, des Experimentalfilms, der Videokunst, Computerkunst und allgemein der Medienkunst fassen.

Ausgehend von semiotischen und linguistischen Überlegungen (Austin, Jakobson, Peirce, Wittgenstein u. a.) entwickelt Peter Weibel eine künstlerische Sprache, die ihn ab 1964 von der experimentellen Literatur zur Performance führt. In seinen performativen Aktionen untersucht er nicht nur die "Medien" Sprache und Körper, sondern auch Film, Video, Tonband und interaktive elektronische Umgebungen. Kritisch analysiert er ihre Funktion für die Konstruktion von Wirklichkeit.

Neben Aktionen mit Vertretern der Wiener Gruppe und des Wiener Aktionismus – dem er den Namen gab – (Oswald Wiener, Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch, Rudolf Schwarzkogler), arbeitet er ab 1966 (zusammen mit Valie Export, Ernst Schmidt jr. und Hans Scheugl) an einem "erweiterten Kino", das die ideo-logischen und technischen Bedingungen filmischer Darstellung dekonstruierte. Den Begriff des "Expanded Cinema" verwenden Weibel und sein Umfeld erst ab 1968: Im Sommer 1968 hatte Weibel in Schweden, wo er jedes Jahr für ein paar Wochen in unterschiedlichen Fabriken arbeitete, George Maciunas' Expanded Arts Diagramm entdeckt, das in der Zeitschrift film culture nr. 43 (Winter 1966) erschienen war.
Peter Weibel entwickelt diese Überlegungen ab 1969 konsequent in seinen Videobändern sowie -installationen weiter. Mit seinen Fernsehaktionen, den teleaktionen, die das Österreichische Fernsehen (ORF) 1972 im Rahmen der Sendung Impulse ausstrahlt, überschreitet er die Grenzen des Galerieraumes und untersucht die Videotechnik in ihrer Anwendung im Massenmedium Fernsehen.

Peter Weibel verfolgt seine künstlerischen Problemstellungen in unterschiedlichsten Materialien, Formen und Techniken: in Texten, Skulpturen, Installationen, Filmen und Videos. So wendet er sich 1978 auch der Musik zu. Er gründet zusammen mit Loys Egg die Band Hotel Morphila Orchester. Mitte der 1980er Jahre erforscht er die Möglichkeiten der computergestützten Bearbeitung von Video. Anfang der 1990er Jahre realisiert er erste interaktive computerbasierte Installationen, mit denen er wiederum das Verhältnis von Medien und Wirklichkeitskonstruktion thematisiert.

In seinen zahlreichen Vorträgen und Artikeln publiziert Weibel über zeitgenössische Kunst, Mediengeschichte, Medientheorie, Film, Videokunst und Philosophie. Als Theoretiker und Kurator setzt er sich für eine Kunst und eine Kunstgeschichtsschreibung ein, die Technikgeschichte und Wissenschaftsgeschichte berücksichtigt.

In seiner Funktion als Lehrer an Universitäten und langjähriger Leiter von Institutionen wie der Ars Electronica, Linz, dem Institut für Neue Medien in Frankfurt a. M., und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe beeinflusst er besonders die europäische Szene der Medienkunst durch Konferenzen, Ausstellungen und Publikationen. Als Kurator und Theoretiker widmet er sich von Anfang an immer auch den klassischen künstlerischen Gattungen – Malerei und Skulptur, zeigt und schreibt über junge KünstlerInnen ebenso wie über vergessene ProtagonistInnen, die er für die Kunstwelt wieder entdeckt.

Peter Weibel lehrt ab 1976 an zahlreichen Hochschulen, unter anderem an der Universität für Angewandte Kunst Wien, dem College of Art and Design in Halifax, Kanada und der Gesamthochschule Kassel. 1984 wird er für fünf Jahre als Associate Professor for Video and Digital Arts an das Department for Media Study der State University of New York in Buffalo, N. Y. berufen, wo er das Digital Arts Laboratory aufbaute. Im gleichen Jahr, 1984 erhält er die Professur für visuelle Mediengestaltung (Vismed) an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, die er bis heute innehat. 1989 wird er mit dem Aufbau des "Instituts für Neue Medien" an der Städelschule in Frankfurt am Main beauftragt, das er bis 1994 als Direktor leitet. Seit Januar 1999 ist er Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.


prodomoPopUp: 6 AUSLAGEN - 6 KUNSTWERKE. DIE BEWEGGRÃœNDE.

Die aktuellen und zukünftig regelmäßig stattfindenden prodomoPopUp’s knüpfen an die viel beachtete Ausstellungsreihe auf dem Gebiet Architektur, Kunst und Design aus den 80er Jahren an. Zwischen 1985 und 1994 präsentierte Peter Teichgräber, unter der künstlerischen Leitung und Kuratierung von Loys Egg, im damaligen prodomoLoft in der Flachgasse insgesamt 16 Werkschauen. Rückblickend gesehen stufen Experten diese Kulturarbeit als bedeutend für diese Zeit ein und bewerten die „Sammlung prodomoWien, Peter Teichgräber“ mit den vielen noch vorhandenen Exponaten aus dieser Ausstellungstätigkeit als wichtiges, historisches Zeitdokument. Die Veranstaltungsreihe präsentierte Persönlichkeiten wie Alessandro Mendini, Heinz Frank, Jürgen Claus, Stiletto, die Gruppen Rastlos und Pentagon, Jasper Morrison, Massimo Iosa Ghini, Andreas Brandolini, Milan Knizak, Helmut Palla, Paul Etienne Lincoln sowie Mario Terzic. Den „Schlusspunkt“ fand die Serie 1994 mit Peter Weibel. Zu jeder Ausstellung gab es von den jeweiligen Künstlern bzw. Designern mitgestaltete, großformatige Ausstellungskataloge.

Wie einst fungiert prodomoWien auch heute als Impulsgeber, ist Bühne und Schaufenster zugleich. Die Künstler, die bereits in den 80er Jahren bei prodomo ausstellten, sind eingeladen, eine limitierte Kleinserie zu entwerfen. Jede Serie ist mit sechs Stück begrenzt und wird in den sechs Schaufenstern von prodomoWindows in der Naglergasse für die Dauer von rund 10 Tagen ausgestellt. Die Kunstwerke sind nummeriert und signiert und können exklusiv bei prodomoWindows gekauft werden.

"Wir sind in der privilegierten Lage mit Produkten unsere Geschäfte machen zu dürfen, die direkter Bestandteil der jeweiligen Einrichtungskultur auf höchstem Designniveau sind. Für uns zählen die Grundwerte Haltung, Qualität, Kreativität, Professionalität, Intelligenz und Empathie", so Peter Teichgräber, Gründer und Mastermind von prodomo. "Ergänzend zu unserem Alltagsgeschäft macht es einfach Spaß andere Wege zu gehen und gemeinsam mit Künstlern, Designern und Architekten etwas Eigenständiges zu verwirklichen und Ihnen dabei völlige künstlerische Freiheit zu ermöglichen. So haben wir es bereits in den 80ern im prodomoLoft in der Flachgasse gehalten und das behalten wir auch jetzt bei den prodomoPopUp´s bei."

Werner Backhausen, seit 2001 bei prodomo verantwortlich für Vertrieb & Marketing: "Da ich persönlich die Ära der Ausstellungsreihe zwischen 1985 und 1994 nicht miterlebte, ist es mir ein besonderes Anliegen gemeinsam mit Herrn Teichgräber und den Künstlern von damals diesen Teil der Unternehmensgeschichte aufzuarbeiten und zugleich Neues mit ihnen zu gestalten. Ein weiteres Ziel ist es, auch den jüngeren Generationen die Wurzeln von prodomo näher zu bringen, damit unsere heutigen Aktivitäten und Einstellungen besser verstanden werden. Außerdem passt bei diesem Projekt auch der bekannte Spruch: Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern die Weitergabe von Feuer!"


ÜBER PETER TEICHGRÄBER

1941 in Linz geboren maturierte Peter Teichgräber in Horn im Waldviertel und begann danach mehrere Studien in Architektur, Nachrichtentechnik, Geschichte, Philosophie, Musik und Dirigieren. Während seiner Studienzeit beteiligte er sich ab 1966 am Stilmöbel-Importunternehmen von Georg Pizl. Sein Interesse galt aber den modernen, vorwiegend italienischen Designmöbeln, und er begann 1969 den Import von Markenmöbeln, wie z. B. von Zanotta, Stilnovo, Bilumen und Bieffeplast.

1973 gründete Peter Teichgräber seine eigene Firma, prodomo, und übernahm Exklusivvertretungen u. a. von Fantoni, Unifor, Artemide und BBB Bonacina. 1974 folgte gemeinsam mit Hartmann Henn die Gründung des Einrichtungsstudios HENN in der Wiener Innenstadt, Naglergasse 29.

1981 eröffnete prodomo in einem Fabriksgebäude der Jahrhundertwende (Flachgasse 35-37, 1150 Wien) seinen neuen Standort. Nach der Adaptierung des Industriebaus durch Architekt Matthäus Jiszda zählt das Gebäude zu einem der ersten Beispiele für eine perfekte Loftarchitektur in Wien, erhielt internationale Anerkennung und steht seit 2006 unter Denkmalschutz.

Regelmäßig fanden bei prodomo Aktivitäten mit internationalen Künstlern und Designern statt, insbesondere 16 Ausstellungen zwischen 1985 und 1994, die jeweils von Loys Egg kuratiert wurden. Vielen Designliebhabern sind auch noch die legendären 26 prodomoWeihnachtsmärkte in der Flachgasse sowie später im MuseumsQuartier in bester Erinnerung.

Ab 1986 folgte die Erweiterung des Unternehmens auf einen zweiten Standort in 1120 Wien, Michael-Bernhard-Gasse 12-14, ebenfalls ein Industriebau aus der Jahrhundertwende. 2004 wurde das Loft in der Flachgasse, 1150 Wien verkauft und das Unternehmen erhielt die neue Firmenbezeichnung prodomoWien. Nach dem Tod von Hartmann Henn übernahm Peter Teichgräber 2006 die alleinige Geschäftsführung der Firma HENN. Das Unternehmen firmiert seitdem unter dem Namen prodomoWindows und wird mit neuem Konzept fortgeführt.

>> Link zum Video: Peter Weibel press talk 2014 im 21er Haus

© copyright prodomoWien/Hersteller, Autor: Werner Backhausen