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136. Ausgabe/März 2017

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Panton Chair

Möbel des Monats

Aus dem Jahr 1955 stammt der ursprüngliche Entwurf des Panton Chairs. Der erste Kunststoff-Freischwinger der Welt zählt seit mehr als 60 Jahren zu den populärsten Stühlen überhaupt.

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Die Eiermann-Tischgestelle 1, 2 und 3

Die Eiermann-Tischgestelle 1, 2 und 3

Das ursprüngliche und einzige Original ist und bleibt das Tischgestell Eiermann 1, das Architekt Egon Eiermann im Jahr 1953 entwarf. Da sich über die Jahre neue Anforderungen ergaben und bestimmte Wünsche vom Markt her geäußert wurden, entwickelten ein Assistent des Architektur-Professors und später auch junge, zeitgenössische Designer - inspiriert vom Original - immer wieder neue Varianten des Eiermann-Gestells. So entstanden eine Kinderversion, ein Stehpult sowie ein großes, quadratisches Format. Seit kurzem gibt es auch die Eiermann 3-Gestelle, die Alexander Seifried entwarf. Damit kann man nun auch ganz kleine, extrem lange und sogar runde Tische realisieren. Außerdem eignen sich die Eiermann 3-Gestelle auch sehr gut für das temporäre Verlängern von Esstischen indem man sie einfach links und/oder rechts anstellt. Über die optionalen, höhenverstellbaren Gleiter können auch Niveau-Unterschiede ideal ausgeglichen werden.

zu den Fotos der verschiedenen Eiermann-Tischgestelle

Besuchen Sie bitte prodomoWindows!

Besuchen Sie bitte prodomoWindows!

Wie bereits kommuniziert, stehen bei prodomo Veränderungen an, da sich der Inhaber und Gründer, Peter Teichgräber, in nächster Zeit zurückziehen wird. Der Schauraum im Loft von prodomoWien wird ab 1. Februar 2017 nur noch gegen Terminvereinbarung geöffnet. Der Standort Michael-Bernhard-Gasse bleibt aber noch mehrere Monate für Anlieferungen, Lagerlogistik, Verwaltung sowie für Warenabholungen bestehen. Für sämtliche Anfragen und Beratungen ersuchen wir Sie aber nur noch das Verkaufsteam bei prodomoWindows in der Naglergasse 29, 1010 Wien zu kontaktieren. Die Öffnungszeiten lauten: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 18.30 Uhr und Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Montag geschlossen, info@prodomowindows.at, Tel. 533 83 82

Wer war Alexander Girard?

Wer war Alexander Girard?

Alexander Girard, geboren 1907 in New York City, zählt zusammen mit George Nelson und Charles & Ray Eames, mit denen er in enger freundschaftlicher Beziehung stand, zu den prägenden Figuren des amerikanischen Designs der Nachkriegszeit. Girard, der ursprünglich Architektur studiert hatte, trat im Laufe seiner langen Karriere auch mehrfach als Möbel-, Grafik-, Ausstellungs- und Interior-Designer hervor. Der Schwerpunkt seines vielfältigen Schaffens war allerdings das Textildesign: Als Leiter der Textilabteilung der Herman Miller Company entwarf Girard eine Vielzahl an Stoffen. Dabei favorisierte er abstrakte und geometrische Formen, die er in vielen und meist fröhlichen Farbkonstellationen gestaltete. Alexander Girard verstarb 1993. Seine Frau Susan vermachte nach ihrem Tod im Jahr 1998 den gesamten Nachlass von Girards Studio (hunderte Zeichnungen, Prototypen und Muster) dem Vitra Design Museum. Vitra folgt dem damit verbundenen Versprechen, das kreative Schaffen dieses amerikanischen Künstlers auf der ganzen Welt bekannt zu machen und dafür zu sorgen, dass seine Arbeiten nicht in Vergessenheit geraten.

zu den Girard-Proudukten, die Vitra bereits aufgelegt hat und auch bei prodomoWindows bestellbar sind

Samt und Velour sind nach wie vor im Trend! Was ist eigentlich der Unterschied zwischen diesen Bezugsstoffen?

Samt und Velour sind nach wie vor im Trend! Was ist eigentlich der Unterschied zwischen diesen Bezugsstoffen?

Seit rund zwei Jahren feiern Samte und Veloure auf vielen Möbelstücken wieder ein Comeback, sei es auf bezogen auf Klassikern wie auch auf neuen, zeitgenössischen Entwürfen. Die folgenden Fotos verschiedenster Modelle von Cassina, Molteni&C, Moroso, Richard Lampert, Wittmann und Vitra zeigen wie niveauvoll aber auch modern ein Velour wirken kann. Die Bezeichnungen Samt, Velour oder auch Plüsch werden gleichermaßen verwendet. Der technische Unterschied liegt in der Florhöhe. Die senkrecht stehenden Fäden haben bei einem Samt eine Höhe von ca. zwei Millimeter. Dadurch sind diese Qualitäten leichter und werden eher in der Mode verarbeitet – hier sagt man auch Kleidersamt dazu. Beim Velour beträgt die Länge der Fäden ca. vier Millimeter und beim Plüsch können sie bis zu zehn Millimeter lang sein. Als Material verarbeitet man Baumwolle, Wolle oder Mohair aber auch flammfeste Kunstfasern, wie z. B. Trevira CS. Samte/Veloure/Plüsche werden entweder gewebt oder gewirkt und haben einen weichen, angenehmen Griff. Sie sind weiters sehr robust, strapazfähig sowie langlebig und man setzt sie deshalb gerne in Theater- und Konzertsälen wie auch in Autos und Verkehrsmitteln ein. Die besondere Charakteristik ist der sogenannte Sitzspiegel, da sich die senkrecht stehenden Fäden - je nach Florhöhe mehr oder weniger - im Laufe der Nutzung zu einer Seite neigen und diese Fläche aufgrund der anderen Lichtreflektion dann heller erscheint.

zu verschiedenen Möbeln, bezogen mit Velourstoffen

© copyright prodomoWien/Hersteller, Autor: Werner Backhausen